Backup-Konzept für KMU: die 3-2-1-Regel in der Praxis
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„Was kostet das denn?“ ist fast immer die erste Frage – und fast nie sofort beantwortbar, weil IT-Support kein Produkt mit Strichcode ist. Was man aber sehr wohl transparent machen kann, sind die Abrechnungsmodelle, die Kostentreiber und ein paar belastbare Richtwerte.
Veröffentlicht am 05.08.2026 · Lesezeit 7 Minuten · Arti-IT, Heiligenhaus
Nach Aufwand (Stundensatz). Sie zahlen, was tatsächlich anfällt. Sinnvoll bei einmaligen Themen, klar abgrenzbaren Aufgaben und immer dann, wenn noch niemand weiß, wie groß das Problem eigentlich ist. Nachteil: die Kosten sind vorab nicht exakt planbar.
Festpreis / Pauschale. Für abgegrenzte Vorhaben mit bekanntem Umfang – ein PC-Setup, eine WLAN-Optimierung, die Einrichtung eines Postfachs. Voraussetzung ist, dass der Umfang wirklich feststeht; sonst wird aus dem Festpreis ein Streitpunkt.
Wartungspaket / SLA. Ein monatlicher Betrag deckt laufende Betreuung ab: Support, Update-Management, Backup-Kontrolle, Monitoring, Reporting. Das rechnet sich, sobald IT nicht mehr nur repariert, sondern betrieben werden muss – meist ab dem Punkt, an dem ein Ausfall echtes Geld kostet.
Die meisten kleinen Betriebe fahren am besten mit einer Kombination: ein Wartungspaket für den Grundbetrieb, Projekte separat nach Aufwand oder Festpreis.
Der Stundensatz ist selten der entscheidende Hebel. Viel stärker wirken diese Faktoren:
Deshalb reichen für ein belastbares Angebot in der Regel zwei Angaben: Problem oder Ziel und Anzahl Geräte bzw. Nutzer. Alles Weitere klärt ein kurzer Remote-Check.
Wir veröffentlichen unsere Sätze, weil die Diskussion sonst im Ungefähren bleibt. Alle Angaben zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer:
Wochenendtermine sind nach Vereinbarung möglich und werden ohne Aufpreis abgerechnet – gerade bei Migrationen und Netzwerkarbeiten oft der einzige Zeitpunkt, an dem der Betrieb nicht steht.
Ein Handwerksbetrieb mit acht Arbeitsplätzen, einem kleinen Server und einem NAS. Typischer Jahresverlauf:
Der wichtigste Punkt für die Kalkulation: Der Anteil ungeplanter Einsätze sinkt spürbar, sobald Backup, Rechte und Updates einmal sauber aufgesetzt sind. Was am Anfang wie Mehrkosten aussieht, ist meistens die Investition, die die Feuerwehreinsätze abschafft.
Häufig ja, weil planbare Betreuung günstiger ist als Feuerwehreinsätze. Entscheidend ist weniger die Zahl der Arbeitsplätze als die Frage, was ein Ausfallstag kostet. Wer einen Tag ohne E-Mail und Auftragsverwaltung nicht verkraftet, sollte nicht auf Zuruf betreut werden.
Weil Anfahrt und Vorbereitung Zeit binden, die nicht am Problem arbeitet. Umgekehrt lässt sich vieles gar nicht remote lösen – Hardware, Verkabelung, Kameras. Ein guter Dienstleister sagt vorher, was welchen Weg braucht.
Ja, das ist sogar der beste Einstieg. Ein kurzer Remote-Termin für ein konkretes Thema zeigt beiden Seiten, ob die Zusammenarbeit passt, bevor über laufende Betreuung gesprochen wird.
Beschreiben Sie kurz die Ausgangslage – innerhalb von 24 Stunden erhalten Sie eine Antwort und eine erste Einschätzung. Remote oder vor Ort im Kreis Mettmann.
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