Was kostet IT-Support? Preismodelle und Richtwerte 2026
Stundensatz, Pauschale oder Wartungspaket: wie IT-Support abgerechnet wird, was den Preis wirklich treibt und mit welchen Beträgen kleine Unternehmen …
Fast jeder Betrieb hat ein Backup. Deutlich weniger haben ein Backup, das schon einmal zurückgespielt wurde. Der Unterschied fällt genau einmal auf – und dann ist es zu spät. Dieser Text beschreibt, wie ein Konzept aussieht, das im Ernstfall trägt.
Veröffentlicht am 05.08.2026 · Lesezeit 8 Minuten · Arti-IT, Heiligenhaus
Die klassische Faustregel lautet: drei Kopien der Daten, auf zwei verschiedenen Medien, davon eine außer Haus. Das schützt gegen die häufigsten Verlustursachen: Bedienfehler, Hardwaredefekt und lokales Schadensereignis wie Brand oder Wasser.
Gegen Verschlüsselungstrojaner reicht das nicht mehr, weil moderne Angriffe gezielt die erreichbaren Backups mitverschlüsseln. Deshalb hat sich die Erweiterung 3-2-1-1-0 durchgesetzt: zusätzlich eine Kopie offline oder unveränderbar (offline, air-gapped oder immutable/WORM) und null Fehler bei der Verifizierung – also ein geprüfter, nicht nur gemeldeter Erfolg.
Der letzte Punkt ist der, an dem die meisten Konzepte scheitern: Der Job meldet „erfolgreich“, aber niemand hat je geprüft, ob sich daraus tatsächlich ein System wiederherstellen lässt.
Ohne diese beiden Größen ist jede Backup-Diskussion beliebig:
Diese beiden Zahlen bestimmen die Technik – nicht umgekehrt. Wer einen RTO von vier Stunden braucht, kommt mit einer externen USB-Platte im Schrank nicht hin.
Ein Backup ist eine Behauptung, ein erfolgreicher Restore ist ein Beweis. Ein sinnvoller Testrhythmus für einen kleinen Betrieb:
Wichtig ist, das Ergebnis zu notieren. Wer nach einem Vorfall nachweisen muss, dass Sicherungsmaßnahmen bestanden, ist über ein Protokoll froh.
In der Praxis hat sich diese Struktur bewährt:
Ob dabei Veeam, Acronis oder die Bordmittel des NAS zum Einsatz kommen, ist zweitrangig – entscheidend sind Trennung, Versionierung und geprüfte Wiederherstellung.
Als einzige Sicherung nein. Sie erfüllt weder die Anforderung an eine Kopie außer Haus noch an Unveränderbarkeit, und wenn sie dauerhaft am Rechner hängt, wird sie bei einem Verschlüsselungsangriff mitgenommen. Als zusätzliche, regelmäßig getrennte Kopie ist sie durchaus sinnvoll.
In den meisten Fällen ja. Microsoft schützt die Plattform, nicht Ihre Inhalte gegen versehentliches oder böswilliges Löschen über die Aufbewahrungsfristen hinaus. Für Postfächer, SharePoint und OneDrive gibt es dedizierte Backup-Lösungen.
Das hängt von Datenmenge, Medium und Netzwerk ab und lässt sich nur messen, nicht schätzen. Genau dafür ist der jährliche Ernstfalltest da: Er ersetzt die Annahme durch eine Zahl.
Beschreiben Sie kurz die Ausgangslage – innerhalb von 24 Stunden erhalten Sie eine Antwort und eine erste Einschätzung. Remote oder vor Ort im Kreis Mettmann.
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