Was kostet IT-Support? Preismodelle und Richtwerte 2026
Stundensatz, Pauschale oder Wartungspaket: wie IT-Support abgerechnet wird, was den Preis wirklich treibt und mit welchen Beträgen kleine Unternehmen …
Nach der Übernahme von VMware durch Broadcom wurden Lizenzierung und Vertrieb umgestellt: weg von Einzelprodukten und Perpetual-Lizenzen, hin zu Abonnement-Bundles. Für kleine Umgebungen hat das die Rechnung spürbar verändert – und Proxmox VE zur meistgeprüften Alternative gemacht.
Veröffentlicht am 05.08.2026 · Lesezeit 7 Minuten · Arti-IT, Heiligenhaus
Proxmox VE ist eine Virtualisierungsplattform auf Debian-Basis. Sie kombiniert KVM für vollwertige virtuelle Maschinen und LXC für Container, bringt eine Weboberfläche mit, unterstützt Cluster mit Live-Migration, Hochverfügbarkeit, ZFS und Ceph. Der Quellcode ist offen; Geld kostet das Subscription-Repository mit Support, nicht die Nutzung selbst.
Was Proxmox nicht ist: ein Eins-zu-eins-Ersatz für einen kompletten VMware-Stack samt Ökosystem. Wer NSX, vSAN in großem Maßstab oder tief integrierte Drittanbieterlösungen nutzt, vergleicht keine gleichwertigen Größen. Für die typische Umgebung eines kleinen Betriebs – zwei bis drei Hosts, ein Dutzend VMs, Fileserver, Warenwirtschaft, Domänencontroller – ist der Funktionsumfang dagegen mehr als ausreichend.
Migrationen legen wir bewusst auf Randzeiten oder das Wochenende – bei uns ohne Wochenendaufschlag, weil der Betrieb sonst stillsteht.
Ehrlichkeitshalber: Es gibt Fälle, in denen Bleiben die bessere Entscheidung ist.
Wer dagegen ohnehin vor einem Hardwarewechsel steht, mit zwei oder drei Hosts arbeitet und keine exotischen Abhängigkeiten hat, findet in Proxmox meist eine solide und deutlich günstigere Grundlage.
Die Software ist quelloffen und ohne Lizenzgebühr nutzbar. Kostenpflichtig ist das Subscription-Repository mit geprüften Updates und Herstellersupport, gestaffelt pro CPU-Sockel. Für produktive Umgebungen ist eine Subscription empfehlenswert.
In der Regel ja. Die virtuellen Festplatten lassen sich importieren; danach werden Treiber und Gasttools angepasst. Windows-VMs brauchen die VirtIO-Treiber, damit Platte und Netzwerk performant laufen.
Das hängt von Datenmenge, Storage und Abhängigkeiten ab. Planbar wird es durch Wellen: Testmigration, dann unkritische Systeme, zuletzt die geschäftskritischen – jeweils mit Rückfallpunkt. Realistisch ist das kein Nachmittag, sondern ein Projekt mit mehreren Wartungsfenstern.
Beschreiben Sie kurz die Ausgangslage – innerhalb von 24 Stunden erhalten Sie eine Antwort und eine erste Einschätzung. Remote oder vor Ort im Kreis Mettmann.
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